Wiener Schnecken aus dem Hause Gugumuck

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Warum ein Fischhaus am Gugumuck-Hof?

Weil wir Landwirtschaft in Kreisläufen denken.

Was 2008 mit der Wiener Schneckenzucht begann, entwickelt sich am Gugumuck-Hof Schritt für Schritt zu einer regenerativen Farm-to-Table-Landwirtschaft. Nach der Schneckenmanufaktur, der Gartenbar und unserer Bio-Marktgärtnerei ist das Fischhaus der nächste Baustein.

Unsere Idee: Was in einem Bereich als Nebenprodukt entsteht, kann in einem anderen zur wertvollen Ressource werden. So wollen wir künftig auch geeignete Nebenprodukte aus der Schneckenverarbeitung als Fischfutter nutzen. Gleichzeitig liefert die Fischhaltung wertvolle Nährstoffe für unsere Pflanzen.

Das Fischhaus verbindet damit zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: Fischzucht und Gemüseanbau. Für uns ist es ein weiterer Schritt zu einer Landwirtschaft, die Ressourcen intelligent nutzt, Lebensmittel direkt vor Ort erzeugt und Kreisläufe möglichst weitgehend schließt.

Ein Fischhaus für die Essbare Stadt

Wie können wir die Stadt von morgen ernähren?

Diese Frage beschäftigt uns am Gugumuck-Hof schon lange. Mit unserer Vision einer Essbaren Stadt RothNEUsiedl wollen wir zeigen, dass Lebensmittelproduktion auch in einer wachsenden Stadt ihren Platz hat.

Das Fischhaus ist dafür ein lebendiges Beispiel: Auf kleiner Fläche entstehen Fisch und Gemüse in einem gemeinsamen Wasserkreislauf. Hier können wir neue Formen ressourcenschonender Landwirtschaft entwickeln, erproben und für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen.

Dabei knüpfen wir auch an unsere Forschungsarbeit an. Im europäischen Forschungsprojekt ATRIUM beschäftigen wir uns unter anderem mit einer Grünen Wand und der Wiederverwendung von Wasser. Gemeinsam mit der Aquaponik entstehen so unterschiedliche Ansätze, Wasser und Nährstoffe möglichst intelligent zu nutzen.

Unser Ziel ist ein Hof, der nicht nur Lebensmittel produziert, sondern auch zeigt, wie die Landwirtschaft der Zukunft mitten in Wien aussehen kann.

Unser Fischhaus wird im Rahmen des EMFAF-Programms Österreich 2021–2027 mit Unterstützung von Bund, Land Wien und Europäischer Union gefördert, mit dem Ziel, eine ressourcenschonende Aquaponik-Produktion aufzubauen, regionale Lebensmittelkreisläufe zu stärken und innovative Stadtlandwirtschaft erlebbar zu machen.

Station 1

Der Ursprung

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1941_Johann Gugumuck. Nach dem Tod des Vaters übernahm der erstgeborene Sohn Johann den Gugumuck-Hof und widmete sich einer besonderen Leidenschaft, der Botanik.

Lokales Wissen als Schlüssel

Rothneusiedl ist nicht nur ein Entwicklungsgebiet, sondern ein Ort mit gewachsenem landwirtschaftlichem Wissen, sozialen Netzwerken und praktischer Erfahrung.

Seit 2018 wurde hier in enger Zusammenarbeit mit Stadtentwicklung, Bauträgern, Wissenschaft, Bildung, Gastronomie und Landwirtschaft erprobt, wie Ernährung, Produktion und urbanes Leben zusammenwirken können.

Durch Kooperationen, öffentliche Veranstaltungen, Beteiligungsformate und internationale Vernetzung ist ein tiefes Verständnis für Boden, Klima, Kulturlandschaft und soziale Dynamiken entstanden.

Dieses lokale Wissen zeigt, welche Formen von Stadtlandwirtschaft funktionieren, wo Synergien entstehen – und wo Grenzen liegen.

Die Essbare Geschichte Rothneusiedls

Rothneusiedl ist kein neuer Ort für Ernährung – sondern ein sehr alter. Landwirtschaft prägt diesen Stadtteil seit der Urzeit. Fruchtbare Böden, Wasserläufe, Weingärten, Ackerbau und Viehhaltung haben über Jahrhunderte die Landschaft, das Wissen und den Alltag der Menschen geformt. Essen war hier nie abstrakt, sondern Teil des Ortes.

Diese essbare Geschichte haben wir Schritt für Schritt aufgearbeitet – von frühen Siedlungsspuren über die landwirtschaftliche Nutzung rund um Wien bis hin zu den bäuerlichen Strukturen des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt: Rothneusiedl war immer Produktionsraum, Versorgungsraum und Erfahrungsraum für Lebensmittel.

Oder, wie August Bebel formulierte:
„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“

Die historische Tiefe macht deutlich, dass die Idee einer Essbaren Stadt kein Trend ist, sondern eine zeitgemäße Weiterentwicklung lokaler Identität – verwurzelt im Boden, offen für neue Formen des Zusammenlebens.

(Die Recherche ist in sieben thematischen Heften dokumentiert.)

– Heft 1–.– Heft 2 –.– Heft 3 –.– Heft 4 –.– Heft 5 –.– Heft 6 –.– Heft 7–

Vom Feld auf den Tisch – regenerativ und erlebbar.

🥬 GEMÜSEKISTERL 2026

Farm-to-Table – von unserem Feld direkt auf deinen Teller.

Was in unserer Marktgärtnerei wächst und reif ist, landet nicht nur bei uns in Bistro & Gartenbar – sondern jede Woche auch in deiner Küche!

Wir bauen unser Gemüse in Handarbeit an: saisonal vielfältig, regenerativ im Kreislauf und im Rhythmus der Natur.

Tagesfrisch geerntet. Lokal angebaut. Bio-zertifiziert. Keine Transportwege. Ab-Hof.

Das ist echtes Farm-to-Table Erlebnis in Wien: Saisonal. Geschmacksintensiv. Lokal . Unverpackt. Gemüse in einer Vielfalt und geschmacklicher Reife, die man im Supermarkt nicht findet.

👩‍🌾 Warum ein Gemüse-Kisterl-Abo?

Ein Gemüse-Kisterl-Abo ist mehr als eine wöchentliche Gemüsekiste.

Du bekommst jede Woche das, was gerade in unserer Marktgärtnerei reif ist – frisch geerntet und im Rhythmus der Saison.

Als wir das Gemüse-Kisterl gestartet haben, war die Idee ganz einfach: das Gemüse vom Hof auch mit nach Hause zu geben. Mit jedem Kisterl entsteht eine kleine Verbindung zwischen Garten und Küche.
Man entdeckt Gemüse neu, kocht saisonaler und lässt sich überraschen, was gerade wächst.

Über die Saison hinweg haben uns viele rückgemeldet, was daraus entstanden ist:

„Ich habe noch nie so gesund gegessen wie mit dieser Gemüsekiste.“

„Ich wusste nicht, wie intensiv frisches Gemüse wirklich schmeckt.“

„Wir haben gelernt, mutiger zu kochen und zu experimentieren.“

„Die bunten Tomaten waren ein Highlight.“

„Was für eine bunte Vielfalt – einiges davon habe ich noch gar nicht gekannt.“

Ein Gemüse-Kisterl-Abo ist also jede Woche ein kleines Stück Gemüsegarten!

Vom unserem Feld auf deinen Tisch.

Ab Hof Verkauf in der Gartenbar von Donnerstag bis Sonntag

In unserer Gartenbar gibt es ab sofort unsere frischen, saisonalen Erntesackerln.

  • Erntesackerl:
  • 1/2 Bund Mangold
  • 2 Fenchel
  • 1 Kopfsalat
  • 1/4 Bund Rucola
  • 1 Bund Kräuter gemischt (Rosmarin, Oregano, Schnittlauch)

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  • Erntesackerl groß;
  • 1 Bund Mangold
  • 3 Fenchel
  • 2 Kopfsalat
  • 1/2 Bund Rucola
  • 1 Bund Kräuter gemischt (Rosmarin, Oregano, Schnittlauch)

Wir bewirtschaften nach biologischen Richtlinien und befinden uns gerade in der Umstellungsphase.