Wiener Schnecken aus dem Hause Gugumuck

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Station 1

Der Ursprung

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1941_Johann Gugumuck. Nach dem Tod des Vaters übernahm der erstgeborene Sohn Johann den Gugumuck-Hof und widmete sich einer besonderen Leidenschaft, der Botanik.

Lokales Wissen als Schlüssel

Rothneusiedl ist nicht nur ein Entwicklungsgebiet, sondern ein Ort mit gewachsenem landwirtschaftlichem Wissen, sozialen Netzwerken und praktischer Erfahrung.

Seit 2018 wurde hier in enger Zusammenarbeit mit Stadtentwicklung, Bauträgern, Wissenschaft, Bildung, Gastronomie und Landwirtschaft erprobt, wie Ernährung, Produktion und urbanes Leben zusammenwirken können.

Durch Kooperationen, öffentliche Veranstaltungen, Beteiligungsformate und internationale Vernetzung ist ein tiefes Verständnis für Boden, Klima, Kulturlandschaft und soziale Dynamiken entstanden.

Dieses lokale Wissen zeigt, welche Formen von Stadtlandwirtschaft funktionieren, wo Synergien entstehen – und wo Grenzen liegen.

Die Essbare Geschichte Rothneusiedls

Rothneusiedl ist kein neuer Ort für Ernährung – sondern ein sehr alter. Landwirtschaft prägt diesen Stadtteil seit der Urzeit. Fruchtbare Böden, Wasserläufe, Weingärten, Ackerbau und Viehhaltung haben über Jahrhunderte die Landschaft, das Wissen und den Alltag der Menschen geformt. Essen war hier nie abstrakt, sondern Teil des Ortes.

Diese essbare Geschichte haben wir Schritt für Schritt aufgearbeitet – von frühen Siedlungsspuren über die landwirtschaftliche Nutzung rund um Wien bis hin zu den bäuerlichen Strukturen des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt: Rothneusiedl war immer Produktionsraum, Versorgungsraum und Erfahrungsraum für Lebensmittel.

Oder, wie August Bebel formulierte:
„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“

Die historische Tiefe macht deutlich, dass die Idee einer Essbaren Stadt kein Trend ist, sondern eine zeitgemäße Weiterentwicklung lokaler Identität – verwurzelt im Boden, offen für neue Formen des Zusammenlebens.

(Die Recherche ist in sieben thematischen Heften dokumentiert.)

Heft 1–.– Heft 2 –.– Heft 3 –.– Heft 4 –.– Heft 5 –.– Heft 6 –.– Heft 7

Vom Feld auf den Tisch – regenerativ und erlebbar.

🥬 GEMÜSEKISTERL 2026

Farm-to-Table – von unserem Feld direkt auf deinen Teller.

Was in unserer Marktgärtnerei wächst und reif ist, landet nicht nur bei uns in Bistro & Gartenbar – sondern jede Woche auch in deiner Küche!

Wir bauen unser Gemüse in Handarbeit an: saisonal vielfältig, regenerativ im Kreislauf und im Rhythmus der Natur.

Tagesfrisch geerntet. Lokal angebaut. Bio-zertifiziert. Keine Transportwege. Ab-Hof.

Das ist echtes Farm-to-Table Erlebnis in Wien: Saisonal. Geschmacksintensiv. Lokal . Unverpackt. Gemüse in einer Vielfalt und geschmacklicher Reife, die man im Supermarkt nicht findet.

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👩‍🌾 Warum ein Gemüse-Kisterl-Abo?

Ein Gemüse-Kisterl-Abo ist mehr als eine wöchentliche Gemüsekiste.

Du bekommst jede Woche das, was gerade in unserer Marktgärtnerei reif ist – frisch geerntet und im Rhythmus der Saison.

Als wir das Gemüse-Kisterl gestartet haben, war die Idee ganz einfach: das Gemüse vom Hof auch mit nach Hause zu geben. Mit jedem Kisterl entsteht eine kleine Verbindung zwischen Garten und Küche.
Man entdeckt Gemüse neu, kocht saisonaler und lässt sich überraschen, was gerade wächst.

Über die Saison hinweg haben uns viele rückgemeldet, was daraus entstanden ist:

„Ich habe noch nie so gesund gegessen wie mit dieser Gemüsekiste.“

Ich wusste nicht, wie intensiv frisches Gemüse wirklich schmeckt.“

Wir haben gelernt, mutiger zu kochen und zu experimentieren.“

„Die bunten Tomaten waren ein Highlight.“

„Was für eine bunte Vielfalt – einiges davon habe ich noch gar nicht gekannt.“

Ein Gemüse-Kisterl-Abo ist also jede Woche ein kleines Stück Gemüsegarten!

Vom unserem Feld auf deinen Tisch.

Ab Hof Verkauf in der Gartenbar von Donnerstag bis Sonntag

In unserer Gartenbar gibt es ab sofort unsere frischen, saisonalen Erntesackerln.

  • Erntesackerl:
  • 1/2 Bund Mangold
  • 2 Fenchel
  • 1 Kopfsalat
  • 1/4 Bund Rucola
  • 1 Bund Kräuter gemischt (Rosmarin, Oregano, Schnittlauch)

  • Erntesackerl groß;
  • 1 Bund Mangold
  • 3 Fenchel
  • 2 Kopfsalat
  • 1/2 Bund Rucola
  • 1 Bund Kräuter gemischt (Rosmarin, Oregano, Schnittlauch)

Wir bewirtschaften nach biologischen Richtlinien und befinden uns gerade in der Umstellungsphase.

In Gugumucks Gartenbar greift das EM-Fußball-Fieber um sich. Allerdings in einer ungewöhnlichen Form.

Alle Spiele zwischen Donnerstag und Sonntag werden ab 21 Uhr live übertragen. Zeitgleich spielen die Schnecken auf ihrem eigenen Fußballfeld um den Sieg.

Es treten 11 einheimische Weinbergschnecken (Helix Pomatia) gegen 11 mediterrane Schnecken (Helix Aspersa) an.

Jeder Gast darf auf eine Schnecke setzen.

Nach 45 Minuten kommen jene zwei Schnecken in die 2. Halbzeit, die am nächsten in der Mitte beim Radieschen sind.

Von wegen Schneckentempo: Unsere Wiener Schnecken können in der Stunde bis zu 5 Meter zurücklegen. Das bedeutet Spannung bis zur letzten Minute für unsere Gäste“

Der oder die Sieger:in bekommt eine Flasche Wiener Gemischter Satz geschenkt.

Bitte unbedingt einen Platz reserieren:

So, 14.7., 21:00: Spanien : England

Oder gleich ab 18 Uhr einen Tisch in der Gartenbar reservieren

ORF „Seitenwechsel” mit Schnecken-Orakel

In der letzten Ausgabe von „Seitenwechsel – So werden wir Europameister“ stellte sich die Frage: Wen werden wir im Finale schlagen? Die Fachrunde ist hochkarätig besetzt: Nationalteam-Legende Andreas Herzog, Fußballversteher und pointierter Analytiker Alfred Dorfer und Sportjournalist und Kabarettist Peter Moizi sind bei Christoph Grissemann, Herbert Prohaska und Andreas Gugumuck zu Gast.

Unser Schnecken Orakel hat beim Match Österreich-Frankeich auf unentschieden getippt.

Herbert Prohaska, Christoph Grissemann und Andreas Gugumuck, (c) ORF