Erste Nahrungsquelle der Menschheit
Die Geschichte des Schneckenessens reicht bis in die Anfänge der Menschheit zurück. Wissenschaftler fanden Reste von Küchenabfällen (dänisch Kjökkenmöddinger) an der dänischen Ostseeküste, die von Siedelungen aus der Steinzeit stammen. Neben Muschelschalen, Knochen von Säugetieren und Vögeln fand man auch Reste von Schnecken und Meerestieren. Vermutlich handelt es sich hier um Überreste von menschlichen Mahlzeiten aus prähistorischen Zeiten. Wie schmecken Weinbergschnecken weiß der Mensch somit schon sehr lange.
Manche Wissenschaftler bringen Schnecken sogar mit der Entwicklungsgeschichte der Menschheit in Verbindung. Behauptungen gehen sogar soweit, dass Landschnecken die ersten domestizierten Tiere überhaupt gewesen sein könnten.




Aus Dominik Flammer's Standard Werk "Das kulinarische Erbe der Alpen"
Ulmer Schachteln, in Ulm zu jener Zeit nach dem Bestimmungsort Wiener Zillen genannt, waren einfach konstruierte, bis zu 30 Meter lange Boote, die zum Schutz wertvollerer Ladung und von Passagieren mit einem Hausaufbau auf dem Deck versehen waren. Sie trieben mit Stangen gelenkt auf der Donau flussabwärts.
Schon früh begann man, die „Wiener Kaufrufe" bildnerisch darzustellen. Johann Christian Brand gab 1775 seine berühmte Kupferstichfolge heraus


