Was sagt eine Weinbergschnecke, wenn sie auf einer Schildkröte reitet?
Hui!
Grüß Sie! Habe die Ehre! Ich darf mich vorstellen: Ich bin Nepomuk, der Schneckenkönig.
Ich darf Sie herzlich auf den Schneckenweg bitten. Aber wann’S mit mir gehen, brauchen’S
Geduld. Weil hier im Gugumuck’schen Erlebnisgarten spielt’s kein Taxi, auf dem ich aufsitzen
könnt. Da muss ein jeder die eigenen Füß benutzen: Sie Ihre zwei – und ich meinen einzigen.
Ich bin nämlich nicht nur eine herausragende Führungspersönlichkeit, sondern auch ein Einfüßler
und daher naturgemäß ein bisserl langsamer als Sie.
Wer’s genau wissen will: Ein Mensch flaniert im Schnitt fünf Kilometer pro Stund. Ich schaffe in
einer guten Stunde fünf Meter. Das ist ein Unterschied um den Faktor tausend, wie mein Kollege
Doktor Alba Einschleim von der Gugumuck-Farm-to-Table-Universität errechnet hat. Unter
schneckigsten wissenschaftlichen Bedingungen. Also ungefähr.
Was werd ich Ihnen oisdann am Schneckenweg erzählen?
Passn’S auf:
Wir ziehen die Spur von der Urzeit bis in die Zukunft, philosophieren, beobachten, streifen durch
Geschichte, Mathematik, Geometrie und Biologie, palavern über die Zeit an sich, über Symbolik
und Kreislauf, denken nach über das Anderssein – und, ganz wichtig, machen uns Gedanken
darüber, was gutes Essen überhaupt ausmacht.
Was sagn’S? Gemma’s an?
Schleim ma uns miteinand von Schild zu Schild?
Dann auf zur ersten Station: der Gartenbar.
Huiiiii!